Den richtigen gebrauchten Lkw für Ihr Unternehmen wählen: ein umfassender Ratgeber
Bei der Wahl des richtigen gebrauchten Lkw geht es um mehr als einen passenden Preis oder Kilometerstand. Das Fahrzeug muss zu den tatsächlichen Aufgaben Ihres Unternehmens passen – von der Nutzlast und Achskonfiguration über den Aufbau und die Motorleistung bis hin zu den voraussichtlichen Betriebskosten.
Ein Lkw, der für einen Einsatz gut geeignet ist, kann in einem anderen unwirtschaftlich oder unnötig teuer sein. Ein Unternehmen im Fernverkehr hat ganz andere Anforderungen als ein Bauunternehmen, ein regionaler Verteilerfuhrpark oder ein Betrieb, der Kühlwaren transportiert.
Legen Sie vor dem Vergleich einzelner Fahrzeuge fest, wie der Lkw eingesetzt werden soll. So können Sie leichter die passende Konfiguration auswählen, geeignete Modelle vergleichen und vermeiden, für Ausstattung zu bezahlen, die Ihrem Betrieb wenig bringt.
Beginnen Sie mit den Anforderungen Ihres Unternehmens
Die erste Frage sollte nicht lauten, welcher Lkw am günstigsten, am neuesten oder am wenigsten gefahren ist. Fragen Sie stattdessen: Welche Aufgaben muss der Lkw erfüllen?
Berücksichtigen Sie die Art und das Gewicht der üblicherweise transportierten Ladung, die typischen Streckenlängen, die jährliche Fahrleistung, die Straßenverhältnisse, die Beladungsart und ob das Fahrzeug regelmäßig mit einem Anhänger eingesetzt wird.
Im städtischen Verteilerverkehr bietet ein 4x2-Lkw mit eigenem Aufbau häufig einen guten Ausgleich zwischen Nutzlast, Wendigkeit und Betriebskosten. Ein kürzerer Radstand kann zudem den Einsatz in dichtem Verkehr, auf Ladehöfen und in engen Stadtstraßen erleichtern.
Für den internationalen Verkehr oder lange Strecken ist meist eine Sattelzugmaschine die passendere Wahl, insbesondere wenn regelmäßig Auflieger über größere Entfernungen gezogen werden.
Bauwirtschaft, Forstwirtschaft, Entsorgung und andere Spezialaufgaben erfordern eine andere Herangehensweise. Hier können zusätzliche angetriebene Achsen, mehr Bodenfreiheit, hydraulische Ausrüstung, ein Nebenantrieb oder ein Spezialaufbau erforderlich sein.
Das Fahrzeug auf seine künftigen Aufgaben abzustimmen, gehört zu den wichtigsten Möglichkeiten, die Betriebskosten über seine gesamte Nutzungsdauer im Griff zu behalten.
Wählen Sie den richtigen Lkw-Typ
Unterschiedliche Transportaufgaben erfordern unterschiedliche Lkw-Typen.
Ein Koffer-Lkw kann für die allgemeine Distribution und palettierte Waren geeignet sein, während temperaturempfindliche Güter wie Lebensmittel oder Arzneimittel ein Kühlfahrzeug benötigen.
Bauunternehmen benötigen möglicherweise einen Kipper, Pritschen-Lkw oder Kran-Lkw. Unternehmen, die Container oder Wechselaufbauten einsetzen, bevorzugen gegebenenfalls ein Hakenliftsystem oder ein anderes hydraulisches System zum Wechseln des Aufbaus.
Besteht Ihre Tätigkeit überwiegend darin, Auflieger zu ziehen, ist eine Sattelzugmaschine in der Regel die geeignetere Wahl. Für andere Aufgaben können Lkw mit eigenem Aufbau in unterschiedlichen Aufbau- und Achsvarianten besser passen.
Der Fahrzeugtyp sollte zuerst anhand der Arbeit bestimmt werden. Preis, Alter und Laufleistung kommen beim Vergleich zum Tragen, sobald die grundlegenden Anforderungen feststehen.
Wählen Sie die passende Achskonfiguration
Die Achskonfiguration beeinflusst Nutzlast, Traktion, Wendigkeit, Reifenverschleiß und die Aufgaben, die ein Lkw übernehmen kann.
Eine 4x2-Konfiguration ist bei leichteren Verteilerfahrzeugen und vielen Sattelzugmaschinen üblich. Sie bietet im Allgemeinen einen vergleichsweise einfachen und leichten Aufbau, wenn keine zusätzliche Tragfähigkeit oder Traktion benötigt wird.
Ein 6x2-Lkw verfügt über eine zusätzliche Achse und kann eine höhere Tragfähigkeit bieten. Viele 6x2-Fahrzeuge haben eine Liftachse, die angehoben werden kann, wenn Fahrzeuggewicht und Einsatzbedingungen dies erlauben. Dadurch lassen sich unnötiger Reifenverschleiß und Rollwiderstand reduzieren, wenn die zusätzliche Achse nicht gebraucht wird.
Eine 6x4-Konfiguration hat zwei angetriebene Hinterachsen und wird häufig eingesetzt, wenn zusätzliche Traktion wichtig ist. Sie eignet sich beispielsweise für Baustellen, Schwertransporte, Holztransporte und den Einsatz auf losem oder unebenem Untergrund.
Fahrzeuge mit vier oder mehr Achsen können für besonders schwere Einsätze, große Krane, Hakenliftsysteme oder Spezialtransporte erforderlich sein.
Die richtige Wahl hängt von Ihrer Ladung, den örtlichen Gewichtsvorschriften und den Straßen oder Einsatzorten ab, auf denen der Lkw arbeiten wird.
Stimmen Sie Nutzlast und Ladevolumen auf die Arbeit ab
Der Nutzlastbedarf sollte vor der Auswahl eines Fahrzeugs berechnet werden.
Ein Lkw mit großem Aufbau hat nicht zwangsläufig eine hohe zulässige Nutzlast. Schwere Aufbauten, Krane, Hakenliftsysteme, Kühlaggregate und weiteres Zubehör erhöhen das Eigengewicht und verringern die Ladungsmenge, die das Fahrzeug rechtlich transportieren darf.
Vergleichen Sie deshalb sowohl das zulässige Gesamtgewicht als auch das tatsächliche Leergewicht des Lkw.
Auch der Aufbau selbst muss zur Ladung passen.
Für schwere Baustoffe kann beispielsweise ein Kipper oder Pritschen-Lkw mit geeigneter Achskonfiguration nötig sein. Voluminöse, aber leichte Waren benötigen dagegen möglicherweise einen größeren Kofferaufbau, ohne dass ein ebenso schwer ausgelegter Antriebsstrang erforderlich ist.
Ein überdimensionierter Lkw kann die Anschaffungs- und Betriebskosten erhöhen. Ein zu knapp ausgelegtes Fahrzeug kann die Produktivität verringern und die nutzbare Ladungsmenge begrenzen.
Wählen Sie eine geeignete Motorleistung
Die Motorleistung sollte zum typischen Gesamtgewicht des Fahrzeugs, zum Gelände und zum Streckenprofil passen.
Ein Verteiler-Lkw, der überwiegend auf flachen Straßen fährt, benötigt möglicherweise nicht die gleiche Leistung wie eine voll beladene Sattelzugmaschine im Gebirge.
Ein unnötig leistungsstarker Motor kann den Kaufpreis erhöhen, ohne im Alltag einen nennenswerten Vorteil zu bieten. Ein zu schwach motorisierter Lkw kann hingegen häufiger unter hoher Last arbeiten und Schwierigkeiten haben, an steilen Anstiegen die Geschwindigkeit zu halten.
Auch das Drehmoment ist wichtig, insbesondere bei schweren Transporten und anspruchsvollem Gelände.
Entscheiden Sie nicht allein nach der höchsten verfügbaren PS-Zahl, sondern danach, wie das Fahrzeug täglich tatsächlich eingesetzt wird.
Schaltgetriebe oder automatisiertes Getriebe?
Moderne automatisierte Schaltgetriebe eignen sich gut für die meisten Fernverkehrs- und Verteileraufgaben.
Diese Systeme können die Gänge anhand von Geschwindigkeit, Motorlast und Straßenneigung auswählen. Das unterstützt gleichmäßige Gangwechsel und entlastet den Fahrer.
In Fuhrparks mit mehreren Fahrern können automatisierte Getriebe außerdem für eine einheitlichere Bedienung der Fahrzeuge sorgen.
Manuelle Schaltgetriebe können bei bestimmten Spezialaufgaben weiterhin interessant sein, insbesondere wenn der Fahrer die Gangwahl lieber direkt kontrolliert oder die Fahrzeuge regelmäßig im Gelände oder unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden.
Keine der beiden Lösungen ist automatisch für jedes Unternehmen besser. Die richtige Wahl hängt von der Arbeit, den Vorlieben der Fahrer und der übrigen Fahrzeugkonfiguration ab.
Berücksichtigen Sie die Abgasnorm und das Einsatzgebiet
Die Abgasnorm kann erheblich beeinflussen, wo ein Lkw eingesetzt werden darf und welche Betriebskosten entstehen.
Viele europäische Städte und Regionen haben Umweltzonen oder andere Beschränkungen für ältere Fahrzeuge. Die Regeln unterscheiden sich je nach Land und Stadt. Prüfen Sie deshalb die Vorgaben der Gebiete, in denen der Lkw regelmäßig eingesetzt werden soll.
Ein Euro-6-Lkw bietet im Allgemeinen mehr Einsatzmöglichkeiten auf europäischen Märkten als ein Fahrzeug einer älteren Abgasnorm und kann sich später auch leichter weiterverkaufen lassen.
Fahrzeuge älterer Euro-Klassen können dennoch wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn örtliche Beschränkungen im jeweiligen Markt oder Einsatzbereich eine geringere Rolle spielen.
Entscheidend ist, die Abgasnorm passend zu den geplanten Strecken zu wählen, statt grundsätzlich davon auszugehen, dass immer der neueste verfügbare Standard erforderlich ist.
Berechnen Sie die Gesamtbetriebskosten
Der angegebene Kaufpreis ist nur ein Teil der tatsächlichen Kosten eines Lkw.
Zu den Gesamtbetriebskosten können gehören:
- Kraftstoff und AdBlue
- Reifen
- Versicherung
- Mautgebühren
- planmäßige Wartung
- Ersatzteile
- Finanzierungskosten
- voraussichtliche größere Reparaturen
- Standzeiten, in denen das Fahrzeug keine Einnahmen erzielt
Ein günstigeres Fahrzeug kann sich als teurer erweisen, wenn direkt nach der Inbetriebnahme umfangreiche Reparaturen nötig sind.
Benötigt ein Lkw beispielsweise einen kompletten Satz Reifen sowie Arbeiten an Bremsen und Federung, können bereits vor dem ersten verdienten Euro zusätzliche Kosten in Höhe mehrerer Tausend Euro entstehen.
Prüfen Sie übliche Verschleißteile und berücksichtigen Sie die Verfügbarkeit und die Kosten von Lkw-Ersatzteilen für das Modell, das Sie in Betracht ziehen.
Häufig ist es sinnvoller, die voraussichtlichen Betriebskosten über mehrere Jahre zu vergleichen, als sich nur auf den anfänglichen Angebotspreis zu konzentrieren.
Betrachten Sie Wartungshistorie und Laufleistung gemeinsam
Die Laufleistung liefert nützliche Informationen, sollte aber nicht der einzige Maßstab für den Zustand eines Lkw sein.
Ein Fernverkehrsfahrzeug kann einen hohen Kilometerstand erreichen, obwohl es einen Großteil seines Arbeitslebens mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf Autobahnen verbracht hat. Ein weniger gefahrener Baustellen- oder Stadtverteiler-Lkw kann deutlich mehr Startvorgänge, Stopps, Leerlauf, Gangwechsel und Einsätze unter hoher Last erlebt haben.
Ein Lkw mit hoher Laufleistung und dokumentierter Wartungshistorie kann deshalb manchmal die bessere Wahl sein als ein weniger gefahrenes Fahrzeug, über dessen Wartung kaum Informationen vorliegen.
Vergleichen Sie, soweit verfügbar:
- Laufleistung
- Motorbetriebsstunden
- bisheriger Einsatz
- Wartungsintervalle
- Werkstattrechnungen
- Austausch größerer Komponenten
- aktueller technischer Zustand
Regelmäßige Ölwechsel, Wartung des Antriebsstrangs und vorbeugende Instandhaltung sind besonders wertvolle Anhaltspunkte.
Eine ausführlichere Erklärung findest du in unserem Ratgeber zur Bewertung der Laufleistung beim Kauf eines gebrauchten Lkw.
Erwägen Sie eine Vereinheitlichung Ihres Fuhrparks
Unternehmen, die bereits mehrere Lkw einsetzen, können durch eine Vereinheitlichung des Fuhrparks wichtige betriebliche Vorteile erzielen.
Mehrere Fahrzeuge desselben Herstellers oder derselben Modellfamilie können die Wartung vereinfachen, weil die Werkstattmitarbeiter mit den gleichen Systemen, Diagnosegeräten und häufigen Fehlern vertraut werden.
Dadurch kann auch die Zahl unterschiedlicher Ersatzteile sinken, die das Unternehmen vorrätig halten muss.
Auch Fahrer können profitieren, weil Bedienelemente, Fahrerhausaufteilung und Fahreigenschaften beim Fahrzeugwechsel vertraut bleiben.
Vereinheitlichung bedeutet nicht, dass jeder Lkw identisch sein muss. Unterschiedliche Aufgaben können weiterhin verschiedene Achskonfigurationen oder Aufbauten erfordern. Weniger unnötige Varianten können einen größeren Fuhrpark jedoch einfacher und günstiger in der Verwaltung machen.
Denken Sie an die Anforderungen der Fahrer
Der Arbeitsplatz des Fahrers ist besonders im Fernverkehr wichtig.
Prüfen Sie beim Vergleich gebrauchter Sattelzugmaschinen, ob das Fahrerhaus zur Streckenlänge und zur Zeit passt, die die Fahrer im Fahrzeug verbringen werden.
Für internationale Transporte können folgende Merkmale sinnvoll sein:
- ein geeignetes Fahrerhaus mit Schlafplatz
- ausreichend Stauraum
- Standheizung
- Klimaanlage
- Kühlschrank
- bequeme Sitze
- eine praktische Fahrerhausaufteilung
Ein Lkw kann den richtigen Antriebsstrang und die passende Nutzlast haben und dennoch schlecht für lange Strecken geeignet sein, wenn das Fahrerhaus nicht ausreichend ausgestattet ist.
Der Fahrerkomfort kann außerdem beeinflussen, wie attraktiv das Fahrzeug für Mitarbeiter ist, die jede Woche mehrere Nächte im Lkw verbringen.
Prüfen Sie die Kompatibilität von Lkw und Anhänger
Soll das Fahrzeug mit einem Anhänger oder Auflieger eingesetzt werden, sollte die Kompatibilität vor dem Kauf geprüft werden.
Zu berücksichtigen sind unter anderem die Sattelkupplungshöhe, das zulässige Gesamtgewicht der Kombination, die Bremsanschlüsse und der vorgesehene Anhängertyp.
Vergleichen Sie gemeinsam mit den Sattelzugmaschinen auch verfügbare gebrauchte Anhänger und Auflieger, um sicherzustellen, dass die Kombination zum geplanten Einsatz passt.
Unternehmen, die nur vorübergehend zusätzliche Kapazität brauchen, müssen möglicherweise nicht sofort ein weiteres Fahrzeug kaufen. Für Saisonarbeit oder kurzfristige Aufträge kann die Lkw-Miete manchmal eine flexiblere Lösung sein.
Prüfen Sie den Lkw vor dem Kauf
Haben Sie einen Lkw mit passender Konfiguration gefunden, sollten Sie als Nächstes sicherstellen, dass sein tatsächlicher Zustand den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht.
Prüfen Sie Rahmen, Federung, Reifen, Antriebsstrang und Sonderausstattung. Bei einem teuren Fahrzeug oder wenn Sie schwere Nutzfahrzeuge nicht sicher selbst beurteilen können, ziehen Sie eine unabhängige Fachprüfung in Betracht.
Ein Kaltstart kann nützliche Hinweise auf den Motorzustand liefern. Anhaltend ungewöhnlicher Abgasrauch sollte untersucht werden. Blauer Rauch kann auf Ölverbrauch hindeuten, schwarzer Rauch auf Probleme bei Verbrennung, Luftzufuhr, Turboaufladung oder Kraftstoffsystem.
Das Druckluftbremssystem sollte den Druck normal aufbauen und halten. Übermäßige Feuchtigkeit in den Luftbehältern kann auf ein Problem im Lufttrocknungs- oder Kompressorsystem hinweisen und sollte näher geprüft werden.
Prüfen Sie bei der Probefahrt Beschleunigung, Lenkung, Bremsen, Getriebefunktion, Federungsverhalten und gegebenenfalls Retarder oder Motorbremse.
Nach dem Start sollten keine unerwarteten Warnungen zu Motor, Getriebe, ABS, Abgassystem oder anderen Fehlern aktiv bleiben.
Eine ausführlichere Checkliste zu Inspektion, Dokumenten und Probefahrt finden Sie in unserem Ratgeber zum Kauf eines gebrauchten Lkw beim Händler.
Kontrollieren Sie die Unterlagen
Prüfen Sie vor der Zahlung, ob die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN) am Lkw mit den Zulassungs- und technischen Dokumenten übereinstimmt.
Sehen Sie die verfügbaren Wartungsunterlagen und Berichte über regelmäßige technische Untersuchungen durch, etwa TÜV-, MOT- oder entsprechende lokale Prüfberichte.
Klären Sie bei einem internationalen Kauf im Voraus, welche Dokumente für den Export und die Zulassung im Zielland benötigt werden.
Auch die Mehrwertsteuerbehandlung sollte vor Abschluss der Transaktion feststehen.
Je nach beteiligten Ländern und Transportart können außerdem eine vorübergehende Zulassung, Überführungskennzeichen, Versicherung und zusätzliche Exportdokumente erforderlich sein.
Engeros arbeitet mit internationalen Käufern zusammen und kann bei Exportdokumenten, Fahrzeugvorbereitung und Transportorganisation unterstützen.
Den richtigen gebrauchten Lkw auswählen
Der beste gebrauchte Lkw ist nicht unbedingt das neueste Fahrzeug, das mit der niedrigsten Laufleistung oder das günstigste Angebot auf dem Markt.
Meist ist der Lkw die sinnvollste Anschaffung, der die Aufgaben des Unternehmens am besten erfüllt und dabei ein realistisches Verhältnis zwischen Kaufpreis, Betriebskosten und erwarteter Zuverlässigkeit bietet.
Beginnen Sie mit dem Einsatzbereich. Wählen Sie den passenden Lkw-Typ, die Achskonfiguration, den Aufbau, die Nutzlast und die Motorleistung. Vergleichen Sie anschließend Laufleistung, Wartungshistorie, aktuellen Zustand und Gesamtbetriebskosten.
Engeros Otepää bietet eine breite Auswahl an gebrauchten Lkw, Sattelzugmaschinen, Anhängern, Aufliegern und Spezialfahrzeugen für unterschiedliche Transportaufgaben.
Entdecken Sie unser aktuelles Angebot an gebrauchten Lkw oder kontaktieren Sie unser Verkaufsteam, wenn Sie Hilfe bei der Suche nach einem passend ausgestatteten Fahrzeug für Ihr Unternehmen benötigen.
Häufig gestellte Fragen
Welchen gebrauchten Lkw-Typ sollte ich für mein Unternehmen wählen?
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Der richtige Lkw hängt von seiner Aufgabe ab. Berücksichtigen Sie Ladungsart, Nutzlast, Strecken, Gelände und Jahresfahrleistung sowie die Frage, ob Sie einen Lkw mit eigenem Aufbau, eine Sattelzugmaschine, einen Kipper, ein Hakenliftfahrzeug, einen Kran-Lkw, einen Kühl-Lkw oder eine andere Spezialkonfiguration benötigen.
Ist ein 4x2-, 6x2- oder 6x4-Lkw besser?
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Es gibt keine grundsätzlich beste Achskonfiguration. Ein 4x2 eignet sich häufig für leichtere Verteilaufgaben und den üblichen Straßentransport, während ein 6x2 mehr Tragfähigkeit bieten kann. Ein 6x4 bietet zusätzliche Traktion und wird oft im Bauwesen, bei Schwertransporten und unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen genutzt.
Wie viel Motorleistung benötigt mein Lkw?
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Die Motorleistung sollte zum typischen Gesamtgewicht des Fahrzeugs, zum Gelände und zum Streckenprofil passen. Schwere Lasten und bergige Strecken erfordern in der Regel mehr Leistung und Drehmoment als leichte Verteileraufgaben auf ebenen Straßen.
Wie wichtig ist die Laufleistung bei der Auswahl eines gebrauchten Lkw?
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Die Laufleistung ist wichtig, sollte aber gemeinsam mit bisherigem Einsatz, Motorbetriebsstunden, Wartungshistorie und aktuellem technischen Zustand betrachtet werden. Ein gut gewarteter Fernverkehrs-Lkw mit höherer Laufleistung kann manchmal die bessere Wahl sein als ein weniger gefahrenes Fahrzeug aus anspruchsvollem Stop-and-go-Betrieb.
Sollte ich immer einen Euro-6-Lkw wählen?
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Nicht unbedingt. Euro 6 ist oft die praktischste Wahl für Unternehmen, die international arbeiten oder regelmäßig europäische Umweltzonen befahren. Ältere Abgasnormen können weiterhin geeignet sein, wenn örtliche Beschränkungen und der spätere Wiederverkauf eine geringere Rolle spielen.
Welche Dokumente sollte ich vor dem Kauf eines gebrauchten Lkw prüfen?
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Prüfen Sie die Zulassungs- und technischen Unterlagen, gleichen Sie die VIN mit dem Fahrzeug ab und sehen Sie die verfügbare Wartungs- und Prüfhistorie durch. Klären Sie bei internationalen Käufen außerdem die Mehrwertsteuerbehandlung, Exportdokumente und Anforderungen des Ziellandes.
Sollte ich einen gebrauchten Lkw vor dem Kauf prüfen lassen?
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Ja. Der technische Zustand sollte vor dem Kauf geprüft werden, insbesondere Rahmen, Antriebsstrang, Federung, Reifen, Bremsen und Sonderausstattung. Bei einem höherwertigen Fahrzeug kann eine unabhängige Prüfung durch einen Fachmann sinnvoll sein.







