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Mercedes-Benz Axor 1829 Gebraucht-Lkw - aktuelle Verkaufsangebote

Zuletzt aktualisiert: 30/01/2026

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Überblick der technischen Daten gebrauchter Mercedes-Benz Axor 1829

Antriebsstrang und Getriebe

Die Mercedes-Benz Axor 1829 Modelle sind mit dem OM 906 LA Reihensechszylinder-Dieselmotor ausgestattet (6,4 l Hubraum, 102 x 130 mm Bohrung/Hub, 3 Ventile pro Zylinder), der 210 kW (286 PS) bei 2.200 U/min sowie ein Drehmoment von 1.120 Nm im Bereich von 1.200–1.600 U/min liefert. Spätere Varianten nutzen den OM 926 LA (7,2 l, 106 x 136 mm) für erhöhte Haltbarkeit und bessere NOx-Kontrolle bei vergleichbarer Leistung und Drehmoment. Das Unit-Pump (PLD) Einspritzsystem sorgt für eine hohe Zuverlässigkeit auch bei minderwertigen Kraftstoffen – optimal für den internationalen Einsatz in Regionen mit schwankender Kraftstoffqualität. Serienmäßig ist BlueTec 5 SCR-Technologie mit minimalem Einsatz von AGR verbaut, was Kraftstoffeinsparung und eine effiziente Verbrennung gewährleistet. Als Getriebe stehen ein 9-Gang-Schaltgetriebe (G 131-9) mit Nebenbereich und Kriechgängen für Baustelleneinsätze oder das automatisierte Telligent-Getriebe mit elektro-pneumatischer Kupplungssteuerung zur Verfügung.

Fahrgestell und Fahrwerksysteme

Die Axor 1829 Baureihe kombiniert die 2.300 mm breite Atego-Kabine mit dem robusten, vom Actros bekannten E 500 TM Stahlrahmen. Ein durchgehendes 50 mm Lochraster und eine vollständige KTL-Beschichtung ermöglichen eine schnelle Aufbauinstallation und bieten erhöhten Korrosionsschutz. Das Fahrwerk ist einsatzspezifisch ausgelegt: Für Kipper und Baustellenfahrzeuge kommen Stahlfederungen zum Einsatz (Blattfederung vorn und hinten); im Verteilerverkehr sorgt eine Stahl-/Luftfederung (parabolische Vorderachsfedern, Luftfederung hinten mit ECAS-Steuerung) für variable Fahrhöhen und Stabilität. Standardmäßig sind HL6-Hypoidachsen für den Straßenverkehr verbaut, während Baureihen für das Baugewerbe auf HL7-Achsen mit Nabenreduzierung setzen – für mehr Bodenfreiheit und längere Achslebensdauer.

Fahrerhaus, Ergonomie und Varianten

Die schmale Kabine (2.295 mm Außenbreite) ist als S-Fahrerhaus (kurz), Extended S-Fahrerhaus oder L-Fahrerhaus (Schlafkabine, mit niedrigem oder hohem Dach) erhältlich. Die Kabinenhöhe variiert je nach Fahrgestelltyp; der Motortunnel (170 mm/320 mm) beeinflusst dabei den Durchstieg. Das Interieur bietet eine ergonomisch geschwungene Instrumententafel und das Telligent Wartungs-System. Die 4-Punkt-Lagerung sorgt für optimale Entkopplung und Komfort; Motorengeräusche sind jedoch markanter als bei den höher gelegenen Actros-Modellen. In Schlafkabinen gehören Liegen zur Serienausstattung, fallen jedoch kompakt aus, um den Nutzlastvorteil zu erhalten.

Betriebliche Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale

Axor 1829 Modelle überzeugen durch außergewöhnliche Nutzlast-Effizienz und Robustheit. Im Vergleich zu Actros bieten sie ein geringeres Eigengewicht bei gleichzeitig massiv ausgelegten Achsen und Rahmen und sind daher vor allem für nutzlastkritische regionale Verteil- und Baustellenanwendungen die erste Wahl. Der vom Actros abgeleitete Rahmen bringt strukturelle Vorteile gegenüber Atego-Modellen mit identischem Gesamtgewicht und ermöglicht Offroad-Einsätze, höhere Achslasten und Anhängerbetrieb. Das PLD-Einspritzsystem garantiert Zuverlässigkeit auch unter extremen Bedingungen und in abgelegenen Einsatzgebieten.

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